Samstag, 6. Dezember 2014

Wie alles begann

Schon als kleines Mädchen spielte meine Mutter gerne mit ihrer Puppenküche. Als meine Oma der Ansicht war, dass sie nun zu groß dafür sei und kurzerhand das Puppenhaus verkaufte, stahl meine  Mutter sich beim Heraustragen des Hauses einen Stuhl als Andenken*lach*

Mitte der 70er Jahre bekam ich dann mein 1. eigenes Puppenhaus der Marke Lundby, hier ein Foto
für damalige Verhältnisse ein Traum. Ich habe sehr lange und sehr gerne damit gespielt. 


Wir zogen öfters um, das Puppenhaus litt und irgendwann war es kaputt. Meine Mutter hatte aber immer vor gehabt, sich eine Puppenküche zuzulegen. Durch diverse Umstände kam es leider nicht dazu, aber sie hatte dies fest im Kopf und es war nur eine Frage der Zeit, wann sie ENDLICH mit diesem Hobby anfangen würde.
Es sollte eigentlich nur eine Küche werden..


Der Zufall wollte es, dass meine Tante Anfang der 90er Jahre ebenfalls mit einer Puppenstube liebäugelte. So kam es, dass wir eines schönen Samstags von Aachen nach Köln zu viert ins Spielwarengeschäft "Feldhaus" in Köln in der Schildergasse fuhren. Zur damaligen Zeit gab es dort eine ganze Etage nur Puppenstuben. Ich war im Paradies. Ein Haus schöner als das andere, traumhaft schön gestaltet und unbezahlbar teuer.

Foto: google.de


Wir kauften tatsächlich nur einen Bausatz für eine Küche von der Firma Mini Mundus. Ich war hin und her gerissen. Auf der einen Seite sollte es nur eine Küche sein..auf der anderen Seite war ich fasziniert von der Schönheit der Mini Mundus Häuser und die zauberhaften Details. So etwas wollte ich eines Tages einmal bauen und besitzen. Gemeinsam mit meiner Mutter baute ich also die Küche zusammen und wir überlegten uns dann: WO stellen wir die jetzt genau hin?

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